Gratulation, Herr Dr. Reinke!

Das bifop gratuliert ganz herzlich: Unser Gesellschafter Hartmut Reinke hat seine Promotion erfolgreich abgeschlossen.

Am 04.07.2019 verteidigte Hartmut Reinke seine Dissertation zum Thema „Das schreibende Subjekt – Eine qualitativ-phänomenologische Arbeitsstudie der Kundenkorrespondenzprozesse kaufmännisch Tätiger“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock  erfolgreich.

Herzlichen Glückwunsch, Herr Dr. Reinke!

 

 

Das schreibende Subjekt

Hartmut Reinke

Das schreibende Subjekt
Eine qualitativ-phänomenologische Arbeitsstudie der Kundenkorrespondenzprozesse kaufmännisch Tätiger

 


 

Welche Einflüsse prägen das individuelle Korrespondenzverhalten kauf-männisch Tätiger mit ihren Kundinnen und Kunden? Reinke setzte sich mit den Einflussfaktoren auf das Schreibhandeln von kaufmännisch Tätigen auseinander und entdeckte mittels qualitativer Sozialforschung (Interviews, Arbeitsplatzbeobachtung, Videografie und Raumanalyse) und Datenanalyse nach der Grounded Theory nach Breuer den hohen Einfluss der jeweilig individuellen Hintergründe der Beforschten sowie der organisationalen Umgebungsfaktoren auf die Schreibprozesse. Damit ergänzt er die bereits vorliegenden Forschungen zur Bedeutung der Sprache im kaufmännischen Handeln von Kaiser, sowie die methodischen Ansätze zur Forschung der beruflich geprägten Sprachregister von Efing.
Teamorientierte und kollegiale Schreibtrainings sowie die systematische Kompetenzentwicklung für die kaufmännische Korrespondenz sind praktische Empfehlungen, die sich aus Reinkes Befunden ebenso ableiten lassen wie hilfreiche Hinweise für die methodische Herangehensweise einer arbeitsplatzbezogenen, subjektorientierten Berufsbildungsforschung.

Hartmut Reinke arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Unternehmenskommunikation, ist selbst ausbildend tätig und im Prüfungsausschuss der Bremer IHK und Lehrbeauftragter an einer Fachhochschule.


Jetzt bei uns und im Buchhandel erhältlich.

Jetzt auch als E-Book: Beyond Hypertext

Peter Hoffmann

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Peter Hoffmann

Beyond Hypertext
Grundlagen der Gestaltung interaktiver Medien: Hypermedia vs. Multimedia


Für die Gestaltung interaktiver Medien in dem Sinne, dass sowohl Texte als auch Bilder, Videos und alle weiteren möglichen Medienformen ver-knüpft und integriert werden sollen, fehlt insbesondere eines: ein umfassender Gestaltungsansatz für die gleichberechtigte Kombination unterschiedlicher Medien mit unterschiedlichem Eigenverhalten, der da-neben auch Benutzerinteraktion und -verhalten berücksichtigt.
„Beyond Hypertext“ will sich dem widmen. Dabei werden sowohl tech-nische als insbesondere auch gestalterische und medienwissenschaftliche Aspekte betrachtet. Dass den möglichen Vorteilen durchaus auch Probleme im Wege stehen, soll dabei nicht verschwiegen werden.


Tagungsband t&t2019

bifop (Hrsg.):
Christina, Dörge; Peter Hoffmann; Hartmut Reinke

bifop Transfer- und Transformations-Tag 2019
Tagungsband

 


 

Wir reden an vielen Stellen vom Wandel unserer Gesellschaft durch den steigenden Digitalisierungsgrad in allen Bereichen unseres Lebens.

Um diesen Wandel näher zu beleuchten, lud das bifop im Januar 2019 zu seiner ersten offenen Fachkonferenz unter der Über-schrift „Transfer und Transformation“ ein. Gemeinsam mit aus-gewählten Gästen beleuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des bifop digitale und analoge Aspekte unserer sich wandelnden Gesellschaft:

  • Wo treten Transformationsaspekte auf?
  • Wie sehen Transformationsaspekte aus?
  • Wie gestaltet sich Transfer aus Transformation?
  • Wie gelingt der Transfer?
  • Wie begegnen wir den Anforderungen sowohl der Transformationen als auch denen des Transfers?

Erfolgsfaktoren für die Organisationsentwicklung

Vera Heemeier

Vera Heemeier

Erfolgsfaktoren für die Organisationsentwicklung
unter den besonderen Anforderungen der Behindertenhilfe


Der demographische Wandel ist in aller Munde. Fachkräftemangel und überalternde Gesellschaft sind geläufige Synonyme der aktuellen Diskussion des Kommenden und auch bereits des Gegenwärtigen. Vera Heemeier setzt sich in ihrem Beitrag mit dem Feld der Behindertenbetreuung auseinander. Was genau bedeutet dieser Wandel für die Betreuung behinderte Menschen? Wie haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert? Welchen Ansprüchen an die geleistete Arbeit ist gerecht zu werden – und wie lässt sich die Arbeit finanzieren? In einem Bereich, in dem das Personal der wesentliche Produktionsfaktor ist, kann es infolge dieser Veränderungen zu einer konkreten Verschlechterung der Dienstleistung und somit zu verschlechterten Lebensbedingungen der auf Unterstützung angewiesenen Menschen kommen. Im Rahmen ihrer empirischen Untersuchung spricht die Autorin mit Verantwortlichen.