Neue Publikation: Hartmut Reinke fragt, was die Digitalisierung der Sozialen Arbeit wegnimmt

Neue Publikation: Hartmut Reinke fragt, was die Digitalisierung der Sozialen Arbeit wegnimmt

„Ein Gespür für den Verlust. Soziale Arbeit, Digitalisierung und die Frage nach dem Subjekt“ erscheint am 15.Mai 2026 im Verlagshaus bifop Bremen.

bifop Bremen veröffentlicht mit „Ein Gespür für den Verlust“ einen Essay, der eine in der Fachdiskussion bislang selten gestellte Frage ins Zentrum rückt: Was verliert die Soziale Arbeit, wenn das Digitale nicht nur ihre Werkzeuge verändert, sondern das Bild vom Menschen, mit dem sie arbeitet?

Ausgangspunkt ist ein Zitat der Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff, die in ihrer viel beachteten Analyse des Überwachungskapitalismus fordert, ein Gespür für den Verlust dessen zu entwickeln, „was man uns da nimmt“ – und mit der Menschlichkeit des Menschen das schließt, was obenan stehen sollte. Hartmut Reinke, Professor für Sozialmanagement und Berufspädagogik an der FOM Hochschule, nimmt diesen Satz beim Wort. Er befragt Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus der Praxis, hört Studierenden zu, liest Girard, Rushkoff und Mausfeld – und entwickelt aus diesem Material zwei konkrete curriculare Vorschläge: ein kritisch-reflexives Modul Sozialinformatik sowie eine semesterbegleitende Erlebnispädagogik.

Das Buch ist kein Forschungsbericht und keine technologiekritische Streitschrift. Es ist ein Essay im besten Sinne: persönlich, argumentativ nachvollziehbar und offen für Widerspruch. Reinke, der auf mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in Sozialer Arbeit, Hochschullehre und Beratung zurückblickt, schreibt aus einer Position, die Theorie und gelebte Praxis nicht trennt.

„Die Frage, wie Digitalisierung das Selbstverständnis der Sozialen Arbeit verändert, ist dringend und in dieser Form noch unterbehandelt“, schreibt Reinke im Vorwort. Sein Buch will einen persönlichen Beitrag zu einer nach seiner Überzeugung notwendigen Diskussion leisten.

Bibliografische Angaben Hartmut Reinke: Ein Gespür für den Verlust. Soziale Arbeit, Digitalisierung und die Frage nach dem Subjekt Verlagshaus bifop Bremen, 2026 ISBN 978-3-948773-31-1 (print) · 978-3-948773-34-2 (eBook)

Pressekontakt Verlagshaus bifop Bremen www.bifop.de


Rezensionsexemplare auf Anfrage erhältlich.

Neuerscheinung: Protokolle – Internet, WWW und darüber hinaus

Peter Hoffmann: Protokolle – Internet, WWW und darüber hinaus

In vernetzten Computerlandschaften sind Netzwerkprotokolle die unsichtbaren Kräfte, die Datenflüsse lenken, Kommunikation ermöglichen und das Internet antreiben. Dieses Buch versteht sich daher als Leitfaden für Interessierte, die in die technischen Tiefen dieses essenziellen Bereichs eintauchen möchten. Von den „Grundbausteinen“ des Internets wie IPv4 und IPv6 bis hin zu komplexen Routing- und Echtzeitkommunikationsprotokollen deckt dieses Buch ein breites Spektrum an Themen ab, die für das Verständnis und die Anwendung moderner Netzwerktechnologien unerlässlich sind. Jedes Kapitel bietet einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise, die Anwendung und die technologische Bedeutung eines spezifischen Protokolls, ergänzt durch praxisnahe Beispiele und anschauliche Erklärungen.


Protokolle (Peter Hoffmann) Peter Hoffmann
Protokolle
Internet, WWW und darüber hinaus
Print: (208 Seiten)
ISBN: 978­-3­-948773­-29-8
Preis: 19,99€
ePDF:
ISBN: 978­-3­-948773­-30-4
Preis: 9,99€
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Peter Hoffmann, einerseits Hochschullehrer für Informatik an der FHV – Voraarlberg University of Applied Sciences in Dornbirn, andererseits Medieninformatiker mit Herz und Seele. Unter dem Label „Invisible Cow“ beschäftigt er sich seit mittlerweile fast 20 Jahren mit den Fragen danach, was eigentlich diese „digitalen Medien“ sind und wie dieses „Multimedia“ wirkt, wie es gestaltet und wie es genutzt werden kann.


Die Fachkräftemangel

Die Mangel, weiß der Duden, ist ein „größeres Gerät, in dem Wäsche zwischen zwei rollenden Walzen geglättet wird“ und kennt auch Anwendungsbeispiele mit „Mangel“ verbundener Redensarten „jemanden durch die Mangel drehen/in die Mangel nehmen/in der Mangel haben (salopp: jemandem heftig zusetzen).“ Reinkes Beitrag versucht, um in dem Bild der Mangel zu bleiben, zumindest einen Teil der Kräfte zu beschreiben, die auf die Akteure der Sozialen Arbeit einwirken. Dabei geht es weniger um die Arbeitsbedingungen der Sozialen Arbeit als um die Frage nach der Anerkennung ihrer Expertise und der Einbindung ihrer Fachlichkeit in strukturelle Entscheidungsprozesse. Als Fachkräfte werden in diesem Beitrag alle Personen verstanden, die ein Hochschulstudium der Sozialen Arbeit (Master, Bachelor oder Diplom) absolvieren oder absolvierten.

Es wird zunächst die Seite des Studiums beschrieben; wer studiert warum Soziale Arbeit und was wird in diesem Studium vermittelt – und wozu?  Dann richtet sich der Blick auf die Arbeitswelt, die Praxisschocks und Burn-Outs bereithalten kann. Was schockt, was verbrennt hier? Das In-die-Mangel-Nehmende ist damit grob skizziert und vereinfacht als das Zusammenspiel von Theorie und Praxis zu beschreiben – das aber, und der Beitrag zeigt es auf, nur ein Teil der Mangel ist, die die Fachkräfte der Sozialen Arbeit erfahren. Der Mangel an Personal hat auch mit den Paradigmen zu tun, die die Fachkräfte „in die Mangel nehmen“.2022_02_ Die Fachkräftemangel_ISIG

Multidimensionale soziale Benachteiligung Jugendlicher und junger Erwachsener

Multidimensionale soziale Benachteiligung Jugendlicher und junger Erwachsener
Theoretische Grundlagen, Lebenslagenanalysen und Entwicklung einer Projektkonzeption zur Verbesserung der Teilhabechancen

Das vorliegende Werk beleuchtet Lebenslagen multidimensional benachteiligter Jugendlicher exemplarisch, fügt der Jugend- und Lebenslagenforschung einen weiteren Baustein hinzu und inspiriert die Praxis Sozialer Arbeit.

Diese Untersuchung ist als Buch nun im Buchhandel erhältlich.


 Multidimensionale soziale Benachteiligung Jugendlicher und junger Erwachsener Moussa Dieng
Multidimensionale soziale Benachteiligung Jugendlicher und junger Erwachsener
Theoretische Grundlagen, Lebenslagenanalysen und Entwicklung einer Projektkonzeption zur Verbesserung der Teilhabechancen
Print:
ISBN: 978-3-948773-26-7
Preis: 19,909€
ePDF:
ISBN: –
Preis: -€
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Eltern von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen

Eltern von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen
Eine qualitative Analyse von Bewältigungsstrategien im Kontext des Corona-Shutdowns

Es sind die Alltagsphänomene, die die Professionalität der Sozialen Arbeit fordern und formen. Sandra Warnken legt mit diesem Buch eine qualitative Sozialforschung zu einem aktuellen Gegenstand vor – sie befasst sich mit den Bewältigungsstrategien der Eltern, deren Kinder und Jugendliche während des Coronageschehens 2020 pandemiebedingt keinen Zugang zu persönlicher ambulanter psychiatrischen Betreuung und Beratung hatten. Das ihnen alternativ angebotene Telefongespräch wurde nicht in Anspruch genommen. Die Telefone blieben still – warum?

Diese Untersuchung ist als Buch nun im Buchhandel erhältlich.


 Eltern psychisch kranker Kinder und Jugendlicher Sandra Warnken
Eltern von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen
Eine qualitative Analyse von Bewältigungsstrategien im Kontext des Corona-Shutdowns
Print:
ISBN: 978-3-948773-24-3
Preis: 19,909€
ePDF:
ISBN: –
Preis: -€
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