Das schreibende Subjekt

Hartmut Reinke

Das schreibende Subjekt
Eine qualitativ-phänomenologische Arbeitsstudie der Kundenkorrespondenzprozesse kaufmännisch Tätiger

 


 

Welche Einflüsse prägen das individuelle Korrespondenzverhalten kauf-männisch Tätiger mit ihren Kundinnen und Kunden? Reinke setzte sich mit den Einflussfaktoren auf das Schreibhandeln von kaufmännisch Tätigen auseinander und entdeckte mittels qualitativer Sozialforschung (Interviews, Arbeitsplatzbeobachtung, Videografie und Raumanalyse) und Datenanalyse nach der Grounded Theory nach Breuer den hohen Einfluss der jeweilig individuellen Hintergründe der Beforschten sowie der organisationalen Umgebungsfaktoren auf die Schreibprozesse. Damit ergänzt er die bereits vorliegenden Forschungen zur Bedeutung der Sprache im kaufmännischen Handeln von Kaiser, sowie die methodischen Ansätze zur Forschung der beruflich geprägten Sprachregister von Efing.
Teamorientierte und kollegiale Schreibtrainings sowie die systematische Kompetenzentwicklung für die kaufmännische Korrespondenz sind praktische Empfehlungen, die sich aus Reinkes Befunden ebenso ableiten lassen wie hilfreiche Hinweise für die methodische Herangehensweise einer arbeitsplatzbezogenen, subjektorientierten Berufsbildungsforschung.

Hartmut Reinke arbeitet seit vielen Jahren im Bereich der Unternehmenskommunikation, ist selbst ausbildend tätig und im Prüfungsausschuss der Bremer IHK und Lehrbeauftragter an einer Fachhochschule.


Jetzt bei uns und im Buchhandel erhältlich.

Erfolgsfaktoren für die Organisationsentwicklung

Vera Heemeier

Vera Heemeier

Erfolgsfaktoren für die Organisationsentwicklung
unter den besonderen Anforderungen der Behindertenhilfe


Der demographische Wandel ist in aller Munde. Fachkräftemangel und überalternde Gesellschaft sind geläufige Synonyme der aktuellen Diskussion des Kommenden und auch bereits des Gegenwärtigen. Vera Heemeier setzt sich in ihrem Beitrag mit dem Feld der Behindertenbetreuung auseinander. Was genau bedeutet dieser Wandel für die Betreuung behinderte Menschen? Wie haben sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert? Welchen Ansprüchen an die geleistete Arbeit ist gerecht zu werden – und wie lässt sich die Arbeit finanzieren? In einem Bereich, in dem das Personal der wesentliche Produktionsfaktor ist, kann es infolge dieser Veränderungen zu einer konkreten Verschlechterung der Dienstleistung und somit zu verschlechterten Lebensbedingungen der auf Unterstützung angewiesenen Menschen kommen. Im Rahmen ihrer empirischen Untersuchung spricht die Autorin mit Verantwortlichen.


t&t 2019 – Transfer- & Transformation


Die Anmeldung zum t&t 2019 ist eröffnet.


„Transfer und Transformation in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“

Das bremer institut für organisation und prozesse, kurz bifop, lädt ein zu seinem ersten
offenen Fachaustausch am 25.1.2019 im Haus der Wissenschaft. Unter der Überschrift
„Transfer und Transformation“ beleuchten die Bremer WissenschaftlerInnen gemeinsam
mit ihren Gästen einen Nachmittag lang digitale und analoge Aspekte unserer sich
wandelnden Gesellschaft. „Wir freuen uns auf einen interessanten und lebendigen
Austausch. Unser Vortragsangebot ist vielseitig und ansprechend“, so Prof. Dr. Christina
Dörge, Geschäftsführerin der 2016 in Bremen gegründeten Gesellschaft. „Gemeinsam mit
den Autoren der aktuellen bifop Publikationen stellen wir als bifop relevante und
spannende Beiträge zur Diskussion. Der offene, wissenschaftliche Dialog inspiriert und
auch dafür steht das bifop.“

Anmeldungen ab dem 5.11. 2018 unter www.bifop.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, darin enthalten ist der Tagungsband.

Termin: 25.01.2019, 13:00 Uhr

Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen


Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier.

Zukunftsperspektiven?

Voss, SchwarzeBenjamin Voss & Björn Schwarze

Zukunftsperspektiven?
Beispielhafte Analysen
aktueller Entwicklungen in der IT


Ständig werden wir mit neuen Schlagworten konfrontiert, die laut Experten jeweils „the next big thing“ sein werden. Macht sich der interessierte Leser die Mühe und schaut einmal ein wenig Näher hin und dabei auch einmal ein wenig hinter die Kulissen, dann wird recht oft schnell deutlich, dass lediglich neue Begriffe für alte Inhalte geprägt werden – oder wie der Volksmund so schön sagt: nichts als alter Wein in neuen Schläuchen.
Beginnend mit dem vorliegenden Werk stellt sich das bifop (Bremer Institut für Organisation und Prozesse) diesem Problem und wirft zukünftig in loser Folge die Frage auf, ob und welche Begriffe und Trends, die in der IT (und auch in anderen Bereichen) jeweils aktuell einen Trend erleben, tatsächlich Perspektiven für die Zukunft aufweisen. Dazu werden diese Trends hinter-fragt und mit marktrelevanten Fragen gezielt analysiert.
Der Start dieser Reihe wird mit der Betrachtung der Bereiche „3D- Druck“ und „Künstliche Intelligenz“ gemacht.


Benjamin Voss:
Voraussetzungen zur Etablierung generativer Fertigungsverfahren auf dem Massenmarkt

Unter der Betrachtung, welches Potenzial der Technik des 3D-Drucks allgemein zugesprochen wird, stellt sich die Frage, weshalb dieses Potenzial nicht ausgeschöpft wird. In der Industrie werden 3D-Drucker zwar schon seit Jahrzehnten produktiv eingesetzt, doch woran liegt es, dass sich die Technik bis heute nicht in Privathaushalten etabliert hat und was ist nötig, um diese Situation zu ändern?
Die Frage, der daher dazu nachgegangen wird, muss daher lauten: „Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um die Technik des 3D-Drucks in Privathaushalten zu etablieren?“

Björn Schwarze:
Softwareentwicklung im Wandel: Abschätzung des ökonomischen Vorteils des Einsatzes von künstlichen neuronalen Netzen gegenüber der klassischen Softwareentwicklung

Die Komplexität der Software steigt mit den Anforderungen, zum Teil sogar exponentiell. Die Implementierung der Software und ihrer Algorithmen kann sich so zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickeln. Das Ziel der Forschung muss daher sein zu untersuchen, ob sich eine Verringerung des Aufwandes mit aktuellen Neuerungen in der Softwareentwicklung wie z.B. künstlichen neuronalen Netzen erreichen lässt. Dazu werden in diesem Beitrag die Fragen gestellt: „Lässt sich der Aufwand für die Implementierung komplexer Algorithmen durch den Einsatz künstlicher neuronaler Netze gegenüber der klassischen Entwicklung senken und welche Folgen hat der Einsatz von KNN auf die Softwarequalität?“


 

Beyond Hypertext

Peter Hoffmann

Peter Hoffmann

Beyond Hypertext
Grundlagen der Gestaltung interaktiver Medien: Hypermedia vs. Multimedia


Für die Gestaltung interaktiver Medien in dem Sinne, dass sowohl Texte als auch Bilder, Videos und alle weiteren möglichen Medienformen ver-knüpft und integriert werden sollen, fehlt insbesondere eines: ein umfassender Gestaltungsansatz für die gleichberechtigte Kombination unterschiedlicher Medien mit unterschiedlichem Eigenverhalten, der da-neben auch Benutzerinteraktion und -verhalten berücksichtigt.
„Beyond Hypertext“ will sich dem widmen. Dabei werden sowohl tech-nische als insbesondere auch gestalterische und medienwissenschaftliche Aspekte betrachtet. Dass den möglichen Vorteilen durchaus auch Probleme im Wege stehen, soll dabei nicht verschwiegen werden.